Konservierende Zahnheilkunde und Füllungstherapie

Ein grosses Anliegen ist uns, die Zähne unserer Patienten durch Prophylaxe und Aufklärung gesund zu erhalten. Leider kommt es trotzdem noch häufig in Deutschland vor, dass Zähne an Karies (Zahnfäule) erkranken. Die konservierende Zahnheilkunde bietet uns heutzutage die Möglichkeit, erkrankte oder defekte Zähne substanzschonend, kostengünstig und ästhetisch ansprechend zu restaurieren und somit über lange Zeit zu erhalten.

Zu diesem Zweck verwenden wir moderne Komposite, die wir nach neuestem Stand der Wissenschaft sorgfältig verarbeiten. Dies beinhaltet die Anwendung einer Adhäsivtechnik zur Verbindung des Füllungsmaterials Komposit an den Zahnhartsubstanzen, sowie die Anwendung einer Schichttechnik, um die Schrumpfungen beim Aushärten des Komposits auszugleichen.

Für die Füllung von Frontzähnen ist Komposit das Mittel der Wahl. Für Seitenzähne gibt es neben Komposit auch noch Amalgam als Füllungsmaterial sowie die Möglichkeit, Inlays (Einlagefüllungen) aus Gold oder Keramik anzufertigen. Welche Art der Versorgung für Sie am besten ist, kann nur nach gründlicher Untersuchung und in einem persönlichen Beratungsgespräch entschieden werden. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren einen Termin.

Amalgam und Komposit: Vor- und Nachteile auf einen Blick

Amalgamfüllungen

Vorteile:

  • wird von den Krankenkassen bezahlt
  • bei schlechter Mundhygiene längere Lebensdauer als Kompositfüllungen

Nachteile:

  • Schwermetallbelastung des Körpers durch Quecksilber.
  • Bruchgefahr des Zahnes bei grossen Füllungen und ungünstiger Belastung (Keilwirkung)
  • Unnötiger Verlust gesunder Zahnsubstanz bei kleinen Füllungen wegen der nötigen Mindestdicke und -breite einer Amalgamfüllung
  • mangelnde Ästhetik (grau-schwarze Farbe)

Kompositfüllungen

Vorteile:

  • lange Lebensdauer bei qualitativ guter Verarbeitung und entsprechend guter Mundhygiene
  • sehr gute Ästhetik (zahnfarbene Füllung)
  • Stabilisierung des Zahnes bei grossen Füllungen, da Komposit fest mit der Zahnhartsubstanz verbunden ist.
  • Schonung gesunder Zahnhartsubstanz bei kleinen Defekten, da keine Mindestdicke erforderlich.

Nachteile:

  • Kosten werden nur zum Teil von den Krankenkassen übernommen. Ausnahme: bei nachgewiesener Amalgamallergie.